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Die Grenzflächen komplexer Oxide zeigen oft unerwartete Eigenschaften, die nicht in den Ausgangsmaterialien vorhanden sind. Eine gezielte Manipulation dieser Eigenschaften könnte zu elektronischen Bauteilen mit maßgeschneiderten Funktionen führen. Ein Team um die LMU-Physikerin und Materialwissenschaftlerin PD Dr. Rossitza Pentcheva konnte nun erstmals die Vorgänge an der Grenzfläche von Oxidschichten – hier aus den beiden Isolatoren Lanthanaluminat (LaAlO3) und Strontiumtitanat (SrTiO3) – entschlüsseln. Wie kürzlich von Augsburger Forschern um Professor Mannhart nachgewiesen, entwickelt sich ab einer gewissen Dicke der LaAlO3-Schicht ein ...
Manchmal ist Wissenschaft mühsam. Manchmal gibt es Rückschläge. Aber manchmal lernt man auch aus diesen Rückschlägen - so wie am Institut für Planetologie der Universität Münster, wo die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Elmar Jessberger erfahren musste, dass sie nicht mit einem eigenen Instrument an der für 2018 geplanten Mars-Mission "ExoMars" teilnehmen wird. Der Grund: Die Nutzlast wurde reduziert, so dass das von den Münsteranern entwickelte Gerät mit rund zwei Kilo zu schwer war. Das hat Jessberger und seine Mitarbeiterin Dr. Isabelle Rauschenbach aber erst richtig angespornt. Denn sie haben nun mit finanzieller Unterstütz...
Mit dem von der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde vergebenen Preis werden hervorragende Innovationen im Bereich der technischen und chemischen Entwicklung ausgezeichnet, die ökologische chemische Prinzipien umfassen und in der Industrie wirksam zur Vermeidung von Umweltverschmutzung eingesetzt werden können. Die Preise werden in fünf Kategorien vergeben und die Gewinner werden von einem unabhängigen Sachverständigengremium der American Chemical Society bestimmt.

"Wir fühlen uns wirklich sehr geehrt, diese Auszeichnung erhalten zu haben und möchten der EPA und der Jury für ihre Wertschätzung danken", sagte Michael J. ...
International Symposium on High Performance Liquid Phase Separations and Related Techniques HPLC 2010
Der Arbeitskreis Separation Science unterstützt den Besuch von Doktoranden/Diplomanden/Masterkandidaten, die sich aktiv an der HPLC 2010 (Poster, Vortrag) beteiligen, mit der Vergabe von drei Reisestipendien à € 700,-.

International Symposium on Chromatography ISC 2010
Der Arbeitskreis Separation Science unterstützt den Besuch von Doktoranden/Diplomanden/Masterkandidaten, die sich aktiv an der ISC 20...
Die Tiefenwasser der Ozeane sind uns als Lebensraum von spektakulär geformten, seltsam anmutenden Tieren bekannt. Neben diesen bizarren, vielfach noch unbekannten Lebewesen, gibt es zahllose Mikroorganismen, die mengenmäßig ein Vielfaches an Biomasse der Tiere ausmachen. Gerhard Herndl, Leiter des Departments für Meeresbiologie der Universität Wien, erforscht die Nahrungsquellen dieser Tiefsee-Mikroorganismen und publiziert dazu zusammen mit Wissenschaftern aus den USA und Holland in der renommierten Fachzeitschrift PNAS.
Die Lebewesen im kalten Tiefenwasser sind nahrungstechnisch von organischem Material, das in den sonnendurchfluteten obersten 150 m des Meerw...
Auf dem Jungfraujoch analysiert die Schweizer Materialforschungsinstitution Empa kontinuierlich die Zusammensetzung der Schweizer Luft - und liefert damit wichtige Hinweise zu den vom Vulkan Eyjafjallajökull verursachten Veränderungen der Schadstoffkonzentrationen über der Schweiz. Mit Hilfe derartiger Messungen und atmosphärischer Transportmodelle untersuchen Empa-Forscher normalerweise in der Vergangenheit liegende Emissionen. Verwendet man für die Computermodellierung Wettervorhersagen, können aber auch Prognosen gestellt werden - etwa wohin sich die Wolke aus isländischer Vulkanasche über Europa in den nächsten Tagen bewegen wird.
Messger...
Um kommunizieren zu können tauschen Nervenzellen geladene Ionen mit ihrem umgebenden Medium aus. Welche Funktion dabei die allgegenwärtigen Chlorid-Kanäle haben, blieb jedoch Spekulation. So wurde ein Zusammenhang zwischen dem Chlorid-Kanal ClC-2 und Epilepsie vermutet. Nun konnten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried gleich mehrere Annahmen über diesen Kanal bestätigen und zeigen, warum die erwarteten epileptischen Anfälle ausbleiben, wenn ClC-2 Kanäle in Nervenzellen fehlen. Die Ergebnisse zeigen auch eine ganz neue Möglichkeit, wie Nervenzellen aktiv die Weitergabe von Informationen beeinflussen können....
Im iNano Institut der Hochschule Niederrhein ist ein neuartiger Plagiatsschutz entwickelt worden, der hochwertige Polymere und Oberflächen vor Produktpiraterie schützt. Verwendet werden dazu neuartige leuchtende Farbstoffe, mit denen die Kunststoffe und Oberflächen intern und extern markiert und mit einem handgeführten Detektor erkannt werden können. Institutsleiter Prof. Dr. Jürgen Büddefeld und Dr. Peter Klauth stellen das Verfahren derzeit auf der Hannover Messe Industrie auf dem Stand des Forschungslandes NRW vor.

Bei Medizinprodukten ist der Schaden durch Produktpiraterie besonders hoch, so Jürgen Büddefeld. High-Tech-Unternehmen s...
Ob verschiedene Gerüche schnell unterschieden werden können, hängt von bestimmten Synapsen im Gehirn ab, die die Nervenerregung hemmen. Wissenschaftler um Professor Dr. Thomas Kuner am Institut für Anatomie und Zellbiologie der Medizinischen Fakultät Heidelberg und Dr. Andreas Schäfer am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung haben gezeigt, dass Mäuse, denen ein bestimmter Rezeptor im Riechhirn fehlt, ähnliche Gerüche schneller auseinander halten können, als Mäuse ohne genetische Manipulation. Dieses Verhalten ließ sich direkt auf Hemmschleifen zwischen benachbarten Nervenzellen zurückführen.

Die E...
Viren haben sich im der Laufe der Evolution optimal an ihre Wirtszellen angepasst und sind so ideale Überträger für Gene. Forscher und Ärzte setzen virale Nanopartikel als Gen-Taxi ein - zum Beispiel in der Gentherapie oder zur Reprogrammierung von Körperzellen in induzierte pluripotente Stammzellen (iPS). Die von Dr. Dr. Axel Schambach geleitete Arbeitsgruppe "Hematopoetic Cell Therapy" in der Abteilung für Experimentelle Hämatologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) im Exzellenzcluster REBIRTH (From Regenerative Biology to Reconstructive Therapy) konnte nun mit viralen Nanopartikeln gezielt und dosiert Proteine in Zellen einschleusen. ...
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