Testen, testen, testen! Das ist eine der wichtigsten Strategien im Kampf gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2. Aber wie funktioniert das eigentlich? Viel ist derzeit von der PCR-Technik die Rede, der „Polymerase-Kettenreaktion“. Dabei handelt es sich um ein Verfahren zum Vervielfältigen von DNA.

Auch an der TU Wien wird diese Technik genutzt: „Am Zentrum für Wasser und Gesundheit verwenden wir das PCR-Verfahren, unter anderem, um Wasserproben auf Spuren fäkaler Verunreinigungen zu testen“, sagt Rita Linke. „Die PCR-Technik spielt heute in vielen Bereichen der Molekularbiologie und Medizin eine wichtige Rolle – unter anderem auch zur Durchführung von Coronavirus-Tests....
„Schaltbare“ fluoreszierende Proteine sind ein wichtiges Werkzeug für die Analyse zellulärer Mechanismen und Strukturen. Forscherinnen und Forschern des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung in Heidelberg, zusammen mit Kollegen am Institut de Biologie Structurale in Grenoble, der Universität Lille und anderen Partnern, beschreiben nun den detaillierten Mechanismus beim „Anschalten“ des fluoreszierenden Proteins rsEGFP2. Die Ergebnisse wurden im Februar in Nature Communications veröffentlicht.

„Schaltbare“ fluoreszierende Proteine werden häufig als molekulare Marker in der hochauflösenden Lichtmikroskopie verwendet. Dadurch können Strukturen von wenigen Na...
Bei der Bewältigung der Corona-Pandemie kommt den Akteuren des Medizin- und Gesundheitssystems eine große Bedeutung zu. Eine Schlüsselrolle dabei spielen die akkreditierten medizinischen Laboratorien. Sie übernehmen die derzeit so wichtige Labordiagnostik zu SARS-CoV-2 und stellen damit auch die qualitativ hochwertige labormedizinische Patientenversorgung in Deutschland sicher.

Das intensive und zielgenaue Testen der Bevölkerung und insbesondere der Risikogruppen auf das Coronavirus SARS-CoV-2 ist ein zentraler Faktor, um epidemiologische Entwicklungen zu erkennen, Strategien zur Verlangsamung zu entwickeln und so die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Zu diesem Zweck haben die ...
Sägespäne, Stroh oder Getreidespelzen mit nur einem Mikroorganismus möglichst effizient zu nachhaltigem Treibstoff umsetzen: Dazu haben Forscher der Universität Duisburg-Essen (UDE) einen wichtigen Beitrag geleistet. Ihr im Fachmagazin „Nature Communications“ veröffentlichter Ansatz aus Experiment und theoretischer Simulation unterstützt biotechnologisch Ansätze und führt zu einem Verfahren, das vom Industriepartner bereits in der Produktion eingesetzt wird.

Biokraftstoff entsteht per Definition aus biologischen Quellen, die oft auch als Nahrungsmittel genutzt werden könnten, wie Mais, Zuckerrüben oder Sojabohnen. Lignocellulose hingegen, das die holzigen Anteile in Pfla...
Das Paul-Ehrlich-Institut hat im Verbund mit drei Instituten für Virologie die Labordaten von SARS-CoV-2-Infizierten ausgewertet. Im Blut asymptomatischer Patienten wie auch bei Patienten mit weniger ausgeprägten Symptomen konnte kein SARS-CoV-2-Genom nachgewiesen werden. Diese Ergebnisse zeigen, dass eine Übertragung von SARS-CoV-2 durch die Blutspenden von SARS-CoV-2-Infizierten ohne Symptome nicht zu erwarten ist. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind bereits online auf dem Preprint-Server medRxIV abrufbar und werden zu einem späteren Zeitpunkt in der Zeitschrift "Transfusion" veröffentlicht.

"Unsere Ergebnisse stimmen mit den Befunden anderer Forschungsgruppen überein, die ...
Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Jenaer Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) hat einen Antikörper-Schnelltest auf das neue Coronavirus entwickelt. Er zeigt anhand einer Blutprobe innerhalb von zehn Minuten an, ob eine Person akut mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert (IgM-Antikörper) oder bereits immun dagegen ist (IgG-Antikörper). Der Streifentest wird von der Diagnostik-Firma Senova in Weimar hergestellt und ist bereits auf dem Markt. Antikörpertests helfen zu erfahren, wann sich eine Herdenimmunität einstellt und bieten einen großen Vorteil für medizinisches Personal und Berufsgruppen mit viel Kontakt zu Menschen: Wer immun gegen das Cor...
Wissenschaftler der Universität Würzburg und der Universität Strasbourg identifizierten einen neuen wichtigen molekularen Bereich in einem essentiellen menschlichen DNA-Reparatur-Komplex, bestehend aus den Proteinen XPD und MAT1. Dieser Komplex bildet eine zentrale Einheit im Nukleotid Exzisions DNA-Reparaturmechanismus (NER) und schützt somit unsere Erbinformationen. Die Erkenntnisse wurden in dem Fachjournal Nature Communications veröffentlicht und könnten neue Ansatzpunkte für die Krebstherapie liefern.

Das Erbgut des Menschen ist ständig schädlichen Einflüssen, wie z.B. dem UV-Licht der Sonne, ausgesetzt. Werden diese Schäden in der DNA nicht rechtzeitig repariert, kön...
Die ersten 21 SARS-CoV-2-Genome in Österreich wurden im Rahmen des kürzlich von CeMM gestarteten Projekts „Mutationsdynamik von SARS-CoV-2“ sequenziert und veröffentlicht. Dieses Projekt am CeMM wird in enger Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Wien und weiteren Partnern durchgeführt. Insgesamt sollen 1.000 virale Genome von PatientInnen aus Österreich analysiert werden, um die molekularen Grundlagen des Virus und der COVID-19 Pandemie besser zu verstehen. Diese SARS-CoV-2-Genome werden in globalen Datenbanken unmittelbar veröffentlicht und stellen einen wichtigen Beitrag für die internationale Forschung im Kampf gegen COVID-19 dar.

Die COVID-19 Krankheit wird...
Tuberkulose-Bakterien brauchen Eisen zum Überleben. Wird der Eisentransport in den Bakterien gestoppt, so kann sich der Tuberkulose-Erreger nicht weiter vermehren. Nun haben Forscher der Universität Zürich die Struktur des Transportproteins ermittelt, das für die Eisenzufuhr zuständig ist. Dies eröffnet Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Medikamente.

Einer der verheerendsten Erreger, der sich im Inneren menschlicher Zellen vermehren kann, ist Mycobacterium tuberculosis – der Bazillus, der Tuberkulose verursacht. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO starben 2019 rund 1,5 Millionen Menschen an dieser Krankheit, die vorwiegend die Lunge befällt. Besonders besorgnis...
In den Laboren der Leibniz Universität Hannover (LUH) ist ein neues Calciumphosphat gefunden und dessen Struktur aufgeklärt worden. Calciumphosphate bilden eine für den Menschen sehr wichtige Mineralklasse: Sie sind die harten Bestandteile von Knochen und Zähnen. Calciumphosphate können in rund einem Dutzend verschiedener Strukturen kristallisieren, von denen die meisten bereits im 18. und 19. Jahrhundert identifiziert wurden. Im letzten Jahrhundert der Forschung wurden keine neuen kristallinen Calciumphosphate mehr entdeckt. Jetzt hat ein Team des Instituts für Anorganische Chemie der LUH in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus China, Schweden und Australie...
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