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Viele Tumorzellen wären aufgrund fehlerhaft verteilter Chromosomen nicht lebensfähig, hätten sie nicht einen besonderen Trick entwickelt. Unter Federführung des Deutschen Krebsforschungszentrums untersuchten Forscher, welche Erbanlagen dem Krebs diese Überlebensstrategie ermöglichen. Dazu schalteten sie systematisch jedes Gen der Krebszellen einzeln aus. Die Forscher zeigten nun, dass Krebszellen auf die Spannung bestimmter Proteinfasern angewiesen sind, um sich vermehren zu können. Proteine, die diese Spannung aufrecht erhalten, sind somit vielversprechende Angriffspunkte für neue, zielgerichtete Krebsmedikamente: Werden sie ausgeschaltet, sterben die...
Neuartige Speichermaterialien sollen in Zukunft aus magnetischen Filmen bestehen. Am HZB haben Wissenschaftler erstmals herausgefunden, wie schnell sich magnetische Teilchen steuern lassen.

Christian Stamm und seine Kollegen vom Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) haben in den letzten sechs Jahren ein weltweit einzigartiges Experiment zum so genannten Femtoslicing aufgebaut und publizieren nun erstmals ein Ergebnis, das in Zusammenarbeit mit einer externen Nutzergruppe erzielt wurde. Im Fachmagazin Nature berichten sie zusammen mit ihren Kollegen aus Strasbourg, wie schnell der Magnetismus eines Materials beeinflusst werden kann.
Dabei sehen sie, d...
In Zusammenarbeit mit der Firma Givaudan Flavors Corporation und der University of New Mexico in Albuquerque hat ein Wissenschaftlerteam des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) erstmalig einen spezifischen Bitterblocker identifiziert und charakterisiert, der unter anderem den bitteren Beigeschmack der Süßstoffe Saccharin und Acesulfam K mindert. Der Bitterblocker hemmt reversibel sechs von 18 untersuchten menschlichen Bittergeschmackssensoren und könnte künftig zur Geschmacksverbesserung von Getränken oder Medikamenten eingesetzt werden.

Das Wissenschaftlerteam um Jay P. Slack von Givaudan Flavors Corporation und Wolfgang Meyerhof...
Viele Prozesse in unserem Körper werden durch nachträgliche Veränderungen von Proteinen gesteuert. Die Identifikation solcher Modifikationen ist daher essentiell für die weitere Erforschung unseres Organismus. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried haben jetzt einen weiteren entscheidenden Beitrag dazu geleistet: Mit einer neuen Methode haben sie über 6.000 glykosylierte Proteinstellen in verschiedenen Geweben identifiziert und somit eine wichtige Grundlage für das bessere Verständnis aller Lebensvorgänge geschaffen. (Cell, 28. Mai 2010).
Zahlreiche biologische Mechanismen wie die Immunabwehr, der programmierte ...
Nanopartikel, die Medikamente durch die biologischen Barrieren des Körpers an ihren Wirkungsort transportieren, stehen im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses von Claus-Michael Lehr. Der Professor für Biopharmazie und Pharmazeutische Technologie der Universität des Saarlandes ist auch Abteilungsleiter am kürzlich gegründeten Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS). Lehr erforscht unter anderem neue Medikamente zur Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen und Lungenkrebs sowie neue Impfstoffe. Letztere könnten, in Nanoteilchen verpackt, einfach wie eine Creme in die Haut einmassiert werden.
Der Saarbrücke...
Armaturenbretter, Innenverkleidungen und die Sitze eines Autos können gesundheitlich bedenkliche Substanzen abgeben. Zudem gasen an sich ungefährliche Substanzen an einem warmen Sommertag aus und bilden an den Autofenstern einen trüben Film, der die Sicht behindert. Daher testen Autohersteller Kunststoffe vorher auf Emissionen. Die „Nachrichten aus der Chemie“ erklären, welche Methoden sie dafür nutzen.
Verarbeitete Kunststoffe enthalten Zusätze wie Weichmacher, Flammschutzmittel, Pigmente oder Säurefänger. Bevor Autohersteller einen bestimmten Kunststoff im Auto verbauen, müssen sie wissen, welche Substanzen mit der Zeit daraus e...
Eine kostengünstige und sichere Methode, Trinkwasser lokal zu entkeimen, könnte den Zugang zu sauberem Trinkwasser in vielen Regionen der Welt erleichtern. Eine Forschergruppe am Ferdinand-Braun-Institut und der TU Berlin arbeitet daran, Wasser umweltfreundlicher und unkomplizierter als bisher mit ultravioletten Leuchtdioden (UV-LEDs) zu desinfizieren. Die Bestrahlung mit UV-Licht zerstört das Erbgut von Bakterien, Viren und Sporen und verhindert dadurch die Vermehrung der Organismen. Nach Untersuchungen an stehendem Wasser waren nun erste Tests mit langsam fließendem Wasser erfolgreich.

Das UV-Licht wird mit halbleiterbasierten InAlGaN-Leuchtdioden erzeugt. D...
Der Anruf weckt die diensthabende Rechtsmedizinerin um ein Uhr morgens aus dem Tiefschlaf. Ein Beamter des Kriminaldauerdienstes ruft sie an einen Tatort in Frankfurt-Eschersheim. Dort ist eine Tote blutüberströmt in ihrer Wohnung gefunden worden. Wie die Analyse der Blutspuren zum Täter führt, zeigen vier Wissenschaftlerinnen aus der Rechtsmedizin am Beispiel dieses konstruierten Falls. „Blut zieht sich wie ein roter Faden durch alle Abteilungen der Rechtsmedizin“, erklärt Dr. Esther Reuss. Mit Fantasie und Scharfsinn führen die Autorinnen in der aktuellen Ausgabe von „Forschung Frankfurt“ in die Kunst der forensischen Blutanalyse ein.
Warum altern wir und wie läuft dieser Prozess ab? Das ist eine der elementarsten Fragen, die sich nicht nur Wissenschaftler täglich stellen. Das Altern des menschlichen Organismus ist von vielen Faktoren abhängig und betrifft Organe, Zellen und kleinste biochemische Moleküle. Am deutlichsten und sichtbarsten spiegelt sich das Altern in der Haut wider, zum Beispiel durch Faltenbildung oder ungleiche Pigmentierung. Zellbasierte Alterungsprozesse wollen Wissenschaftler und Industrie nun in einem neuen Forschungsverbund sichtbar machen. „AgeScreen“ ist das erste Projekt der vierten Förderphase des vom BMBF geförderten Forschungsschwerpunktes Biophotonik....
Die Genexpression ist einer der elementaren Prozesse des Lebens. Dabei wird in einer Vielzahl von Einzelschritten die genetische Information in Proteine übertragen. Zunächst wird in der Transkription die genetische Information des Erbmoleküls DNA in das Botenmolekül mRNA übertragen, das dann den Zellkern verlässt. Denn erst im Zellinneren, dem Zytoplasma, wird anhand dieser Vorlage in der sog. Translation das kodierte Protein synthetisiert.
Die LMU-Biologin Dr. Katja Sträßer untersucht, wie diese verschiedenen Schritte miteinander verbunden sind und wie diese Verbindungen die Genexpression effizienter machen. Zusammen mit ihren Mitarbeitern konnt...
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