Forscherinnen und Forscher der Abteilung Biotechnologie der Technischen Universität Braunschweig sind an einem Forschungsprojekt beteiligt, in dem neuartige Antikörper-Therapien zur Behandlung akuter Corona-Virusinfektionen entwickelt werden sollen. Der internationale Forschungsverbund ATAC (Antibody Therapy Against Corona-Virus) entwickelt antikörper-basierte Therapien gegen die durch das Virus SARS-CoV2 ausgelöste Lungenerkrankung COVID-19. Zur Erhöhung der Erfolgschancen geschieht dies in mehreren verschiedenen parallelen methodischen Ansätzen. Das Forscherteam der TU Braunschweig übernimmt dabei die Entwicklung menschlicher Antikörper.

Der Forschungsverbund ATAC wird von d...
Händewaschen! Das ist einer der wichtigsten Ratschläge im Zusammenhang mit der COVID-19-Epidemie. Desinfektionsmittel ist dabei gar nicht nötig – Seife genügt. Seife dient nämlich nicht nur dazu, Schmutz von der Haut zu entfernen, sie kann Coronaviren sogar sehr effektiv zerstören.

Das Virus SARS-CoV-2 hat eine Hülle, die unter anderem aus Lipidmolekülen beseht. Außerdem hat die Hülle sogenannte „Spikes“, mit deren Hilfe das Virus an eine Zelle andocken kann. Nur dadurch kann das Virus überhaupt infektiös sein. Im Inneren der Hülle verbirgt sich die Erbinformation.

„Seife greift den Lipidanteil der Hülle an“, sagt Prof. Astrid Mach-Aigner vom Institut f...
Die Ozeane sind ein sehr wichtiger Kohlenstoffspeicher im globalen Erdsystem. Dennoch sind viele Prozesse in diesem Zusammenhang noch nicht geklärt. Forschende aus Bremen und Bremerhaven haben nun herausgefunden, dass Zucker dabei eine zentrale Rolle spielt. Gleichzeitig ist der süße Energieträger wichtig für das Ökosystem der Ozeane.

Im lichtdurchfluteten Oberflächenwasser der Ozeane wandeln photosynthetisch aktive, sehr kleine Pflanzen wie, Kieselalgen (Diatomeen), mehr Kohlendioxid in Biomasse um als die tropischen Regenwälder. Dabei binden Kieselalgen ebenso wie Pflanzen an Land Kohlendioxid als polymerische Kohlenhydrate – also als langkettige Zucker. Allerdings war es ...
Eine Forschungsgruppe um Leif Schröder vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) hat einen Weg gefunden, wie sich Metastasen bestimmter Krebsarten im Gehirn in Zukunft frühzeitig und mit möglichst wenig Kontrastmittel auffinden lassen. Das Team nutzt dafür ein synthetisches Molekül, mit dessen Hilfe sich die Neubildung von Blutgefäßen aufspüren und viel differenzierter darstellen lässt als mit herkömmlichen Diagnosemethoden. Die Ergebnisse wurden soeben im Fachmagazin Advanced Biosystems veröffentlicht.

Verschiedene Krebsarten – etwa Brustkrebs – können Metastasen im Gehirn bilden. Ein erstes Anzeichen für solche krankhaften Gewebsveränderung...
Ein guter Indikator für Funktionsstörungen in lebenden Zellen ist die Veränderung in der RNA-Expression, und die sogenannte Micro-RNA (miRNA) gilt als spezifischer Biomarker für karzinogene Zellen. Einem Team von Wissenschaftlern aus China ist es gelungen, miRNA in lebenden Tumorzellen für die biologische Bildgebung zu vervielfältigen. Wie sie in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, stützt sich ihr miRNA-Testsystem auf einem robusten zellulären autokatalytischen Biokreislauf, der durch synthetische DNA und Nanopartikel ausgelöst wird.

Krebs noch vor der sichtbaren Tumorentstehung nachzuweisen, ist eines der langjährigen Ziele in der Medizin. Einer der Biomarker für ...
Die Corona-Krise stellt auch die Laborunternehmen mit ihren Beschäftigten vor große Herausforderungen. Momentan bewegt insbesondere die Frage, ob Dienstleistungslaboratorien vor allem in den Bereichen der Gesundheitsversorgung, im Bereich Wasser oder Lebensmittelversorgung zur sogenannten kritischen Infrastruktur bzw. als "systemrelevant" zählen. Der Deutsche Verband Unabhängiger Prüflaboratorien (VUP) zählt die Laboratorien in Anlehnung an die BSI-Kritisverordnung zu diesen krisenwichtigen Bereichen und setzt sich momentan gegenüber Ministerien und Behörden für diese Sichtweise ein.


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Bei der Herstellung chemischer Verbindungen hängt der Erfolg jeder einzelnen Reaktion von vielen Parametern ab. Selbst für erfahrene Chemiker ist es nicht immer möglich vorherzusagen, ob eine Reaktion stattfindet und, wie gut sie funktionieren wird. Um das zu ändern, haben Chemiker und Informatiker der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) eine Methode entwickelt, die auf Künstlicher Intelligenz basiert. Die Studie ist in „Chem“ erschienen.

Künstliche Intelligenz hat in den vergangenen Jahren Einzug in den Alltag von Menschen gehalten – ob beim autonomen Fahren, der Übersetzung von Fremdsprachen oder in der medizinischen Diagnostik. Auch in der chemischen Fo...
Durch die Ausbreitung des Coronavirus und unter Berücksichtigung der Empfehlungen der Bundesregierung, des Robert-Koch-Instituts und weiterer zuständiger Behörden hat die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) Maßnahmen zum Schutz von Mitarbeitern, Begutachtern und Kunden getroffen. Die DAkkS wird auch weiterhin ihre hoheitliche Aufgabe erfüllen. Dabei bittet die DAkkS ihre Kunden um Verständnis dafür, dass die Maßnahmen Veränderungen bisheriger Routinen mit sich bringen werden.

Wie geht die DAkkS mit in Deutschland vorgesehenen Begutachtungen um?

Auf Grundlage der derzeitig beschleunigten Entwicklungen und den behördlich angeordneten Einschränkungen wird die ...
Ein internationales Team unter der Leitung der Universität Zürich und des Boyce Thompson Institute hat erstmals das Genom mehrerer Hornmoose analysiert, was neue Einblicke in die Evolution der frühesten Landpflanzen eröffnet. In der uralten Pflanzengruppe entdeckten die Wissenschaftler Gene, um zukünftig Kulturpflanzen zu züchten, die effizienter wachsen und weniger Dünger benötigen.

Vor etwa 500 Millionen Jahren – als die Kontinente in einer einzigen Landmasse verbunden waren und das meiste Leben unter Wasser existierte – waren Hornmoose (Anthoceros) eine der ersten Pflanzengruppen, die das Land besiedelten. Ein internationales Team, das von Forschenden der Universität Z...
Um den stetig wachsenden mobilen Datenverkehr zu bewältigen, werden neue Mobilfunkstandards wie zum Beispiel 5G umgesetzt. Diese belegen mehr und höhere Frequenzbereiche. Damit Geräte auch in Zukunft alle diese Frequenzen erreichen können, steigen die Anforderungen an Radiofrequenz (RF)-Bauelemente konstant an. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF hat für diesen Zweck kompaktere und energieeffizientere RF-Filter mit hohen Bandbreiten entwickelt. Im Zuge des Projekts »PiTrans« ist es dem Forschungsteam gelungen, Aluminiumscandiumnitrid (AlScN) mit den nötigen spezifischen Anforderungen zu wachsen und elektroakustische Bauteile für Smartphones zu realisieren.<...
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