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Zwei junge erwachsene Männer haben sich in der Bronzezeit vor 4.000 Jahren mit dem Pesterreger infiziert. Das fand ein Forschungsteam unter Leitung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften bei der Untersuchung eines Gräberfelds in Niederösterreich heraus.

Im Rahmen einer interdisziplinären Analyse der frühbronzezeitlichen Bestattungen in Drasenhofen wurden die ältesten Pesttoten Österreichs gefunden. Sie stammen aus der frühen Bronzezeit (ca. 2000 v. Chr.) und sind damit rund 4.000 Jahre alt. Bisher galten Funde aus dem Mittelalter als älteste Pesttote. Bei den nun identifizierten Pesttoten handelt es sich um zwei männliche Individuen, die im Alter von 23 bis 30 und...
Das Begleitmonitoring zum Einsatz von gebeiztem Zuckerrübensaatgut zeigt: Honigbienen nehmen nur unbedenkliche Mengen von Thiamethoxam über blühende Beikräuter auf. Die Auswirkungen auf Wildbienen müssen künftig genauer berücksichtigt werden. Der insektizide Wirkstoff Thiamethoxam ist in der EU und somit auch in Deutschland als Pflanzenschutzmittel nicht mehr zugelassen. Um jedoch Zuckerrüben vor Vergilbungsviren zu schützen, die von Blattläusen übertragen werden, erteilten sieben Bundesländer 2021 eine Notfallzulassung für Saatgut, das mit dem Stoff gebeizt, also ummantelt war. Diese Notfallzulassung war an die Bedingung geknüpft, dass ein Begleitmonitoring mit Honigbienen dur...
Die fünf Weizenarten Einkorn, Emmer, Dinkel sowie Hart- und Weichweizen und ihre Sorten unterscheiden sich deutlich in der Zusammensetzung ihrer Proteine. Dies ist das Ergebnis einer großangelegten Studie der Universität Hohenheim in Stuttgart und der Universitätsmedizin Mainz. Die Forschenden identifizierten in 150 Mehlproben insgesamt 2.896 verschiedene Proteine. Neben dem Anbauort spielt vor allem die jeweilige Sorte eine Rolle. Das ließe sich nutzen: Proteine, deren Vorkommen vor allem von der Sorte abhängt, könnten durch zielgerichtete Züchtung beeinflusst werden – für eine bessere Backqualität, für bessere Erträge, aber auch für eine bessere Verträglichkeit.

Weiz...
Organische Elektronik kann entscheidend zur Dekarbonisierung beitragen und zugleich seltene und wertvolle Rohstoffe einsparen helfen. Dafür ist es notwendig, nicht nur die Herstellungsverfahren weiterzuentwickeln, sondern bereits im Labor technische Lösungen für das Recycling zu planen. Für diese Kreislaufstrategie werben Materialwissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) gemeinsam mit britischen und US-amerikanischen Forscherkollegen im renommierten Fachjournal „Nature Materials”.*

Organische Elektronikbauteile, beispielsweise Solarmodule, haben gleich mehrere herausragende Eigenschaften: Sie können in hauchdünnen Schichten auf biegsame Tr...
Alle biologischen Abläufe in unseren Zellen werden ständig überwacht. So soll auch die Anhäufung, oder gar Zusammenlagerung, falscher Proteine verhindert werden. Solche „Protein-Klumpen“ können im schlimmsten Fall Krankheiten auslösen. Insbesondere bei der Herstellung neuer Proteine kann es jedoch zu Fehlern kommen. Die fehlerhaften Proteine müssen dann von unseren Zellen wieder beseitigt werden. Wie genau das funktioniert war bislang noch unklar. Nun haben Forschende um F.-Ulrich Hartl am MPIB einen neuen Mechanismus entdeckt, der den gezielten Abbau fehlerhafter Proteine einleiten kann. Von entscheidender Bedeutung ist dabei das Protein „GCN1“.

Ribosomen sind molekula...
Infektionen zählen zu den häufigsten Komplikationen während eines Spitalaufenthaltes. Forschende der Universität Basel haben nun aufgeklärt, warum ein gefährlicher Spitalkeim so schwer zu bekämpfen ist. Er fährt eine zweigleisige Strategie: Einige Bakterien setzen sich auf Gewebeoberflächen fest, andere breiten sich im Körper aus. Die Studie liefert wichtige Einblicke in das Infektionsgeschehen und damit zur Bekämpfung des Erregers.

In der Schweiz ist es kein Einzelfall, dass sich Patienten im Spital mit einem Keim infizieren. Ein Grund sind Hygienemängel, wie erst kürzlich eine Studie der Heilmittelbehörde Swissmedic zeigte. Jährlich sterben geschätzt 6000 Patienten a...
Eine winzige Mutation im Erbgut von Gerste sorgt dafür, dass sich die Pflanze schneller entwickelt und damit eher blüht als eine etablierte Gerstensorte. Gleichzeitig bleibt der Ertrag dieser Pflanzen gleich, wie ein Team der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) im "Journal of Experimental Botany" berichtet. Das ist den Forschenden zufolge von Vorteil, weil die Pflanzen so womöglich besser an die Folgen des Klimawandels angepasst sind und weiter stabile Ernten liefern könnten.

Pflanzen haben ihre Entwicklung im Laufe von mehreren Millionen Jahren an die jeweilige Umgebung angepasst. Die globale Erwärmung läuft jedoch deutlich schneller ab und so haben Pflanzen nur w...
Mikroskopische Bildgebung von Magnetfeldern, wie sie die Quantensensorik ermöglicht, erlaubt die Messung des einzigartigen magnetischen Fingerabdrucks von Objekten. Eine innovative Methode mit schnellen Kamerabildern hat das Fraunhofer IAF in Form eines verbesserten Weitfeld-Magnetometers entwickelt. Das System bietet einen einzigartigen Kompromiss aus Sensitivität, Auflösung und Geschwindigkeit. Auf der LASER World of QUANTUM 2023 wird es als Teil des Quantum Sensing Hubs Freiburgs präsentiert, in dem die Institute Fraunhofer IAF, IPM und IWM ihre Kompetenzen im Bereich der Quantenmagnetometrie bündeln.

Forschenden des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF i...
Fraunhofer UMSICHT hat für das deutsch-kanadische Unternehmen Rock Tech eine Ökobilanz für Lithiumhydroxid-Monohydrat (LHM) in Batteriequalität erstellt. Das Unternehmen plant den Bau eines Konverters in Guben (Lausitz), um LHM für Anwendungen in der Elektromobilitätsbranche zu produzieren. Die Ökobilanz zeigt im Basisfall einen Carbon Footprint von 10,5 kg pro Kilogramm LHM in Batteriequalität. Zudem zeigen die Forschenden auch Potenziale auf, wie die Emissionen bis auf 5,4 kg CO2-eq. pro kg LHM zu senken sind.

Fraunhofer UMSICHT bewertet die Umweltauswirkungen von hochqualitativem, batteriefähigen LHM aus dem Gubener Konverter von Rock Tech - »from cradle to gate«, von de...
Prof. Jan J. Weigand und sein Team von der TUD haben einen bahnbrechenden Fortschritt in der Herstellung von phosphorhaltigen Chemikalien erzielt. In einer aktuellen Veröffentlichung stellen sie eine innovative Synthesemethode vor, bei der lediglich zwei Prozessschritte für die bisher aufwendige Herstellung von funktionalisierten Phosphaten erforderlich sind. Diese vielversprechende Innovation trägt nicht nur zum Umweltschutz bei, sondern spart auch erheblich Zeit und Kosten. Darüber hinaus eröffnet sie der Industrie die Möglichkeit, unabhängiger von Drittstaaten zu werden. Das Forschungsteam hat bereits zwei Patente für dieses neue Verfahren eingereicht.

Phosphor und seine Ve...
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