Neues Puzzleteil zur Steuerung des Blühzeitpunkts gefunden: Neben Licht, Temperatur, Alter und Energiegehalt hat auch der Stickstoffgehalt im Boden Auswirkungen auf den Zeitpunkt der Blütenbildung.

Die Regulation des Blühzeitpunktes bei Pflanzen ist ein komplexer Prozess, der von einer Reihe verschiedener äußerer und innerer Faktoren abhängig ist. Warum das so ist, wird sofort klar, wenn man daran denkt, was für die Pflanze auf dem Spiel steht. Die Blüte zur falschen Zeit kann dazu führen, dass keine Samen gebildet werden und damit die Vermehrung und Arterhaltung gefährdet sind. Ein komplexes Netzwerk aus Lichtrezeptoren und anderen Proteinen überwacht kontinuierlich Umwelt...
ForscherInnen aus dem Labor von Ulrich Elling am Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften haben in Kollaboration mit den Vienna BioCenter Core Facilities eine revolutionäre Technologie namens "CRISPR-Switch" entwickelt, die es nun ermöglicht, die CRISPR-Technik noch präziser anzuwenden.

Kaum eine Gentechnologie hat in den letzten Jahren so viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erregt und gleichzeitig die molekulare Grundlagenforschung revolutioniert. Gerade diese Woche gelang ein Meilenstein der Medizin: Im Rahmen erster klinischer Studien wurde "CRISPR" zur Behandlung von Blutkrankheiten bei PatientInnen angewandt - mit äußer...
Kaminöfen sind besser als ihr Ruf. Ofenindustrie, Forschung und Behörden konnten in den letzten Jahren spürbare Verbesserungen bei den Emissionen häuslicher Feuerungsanlagen erzielen. Aber welchen Einfluss hat der Ofen auf die Emissionen? Ist es nicht vielmehr der Nutzer selbst, der die Emissionen massiv beeinflussen kann? Letzteres bestätigt sich in Forschungsergebnissen des Technologie- und Förderzentrums (TFZ) in Straubing. Daher ist Aufklärung über den richtigen Betrieb von Kaminöfen besonders wichtig. Das notwendige Wissen vermitteln die Neuauflage der Broschüre „Richtig Heizen“ und aktuelle Erklärvideos des TFZ. Die detaillierten Fakten finden sich im Forschungsbericht N...
Bis 2050 soll die chemische Industrie fast vollständig klimaneutral wirtschaften und auf fossile Rohstoffe wie Öl, Gas oder Kohle verzichten. Deshalb müssen alternative Kohlenstoffquellen und erneuerbare Energien in die Produktion integriert werden. Eine Forschungsinitiative der Universität Stuttgart, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Fraunhofer- Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB will nun ein Konzept für die Chemiefabrik der Zukunft erarbeiten. Der Verbund mit dem Namen CHEM|ampere will die Technologien und Prozesse grundlagen- wie auch anwendungsorie...
Chemiker der Universität Bayreuth haben ein nachhaltiges, preisgünstiges und zugleich hochleistungsfähiges Katalyseverfahren entwickelt: Es kommt ohne seltene Edelmetalle aus und ermöglicht die zielgenaue Herstellung vieler Feinchemikalien, Naturprodukte und medizinischer Wirkstoffe. Damit eröffnet sich ein weites Spektrum neuer Möglichkeiten, Industrieprozesse deutlich kostengünstiger für den Verbraucher und ressourcenschonend mit Blick auf künftige Generationen zu gestalten. In der Wissenschaftszeitschrift "Science Advances" stellen die Wissenschaftler ihre Forschungsarbeiten vor.

Katalyse ist eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Umso wichtiger ist ihre Nachhalt...
Ethylen dient Pflanzen zur Steuerung vieler Prozesse, zum Beispiel der Fruchtreifung. Zur Bindung dieses Pflanzenhormons an die im Zellinnern befindlichen Rezeptoren sind Kupfer-Ionen notwendig. Wie die Transportwege des für die Pflanze in isolierter Form eigentlich giftigen Kupfers aussehen, hat die Forschungsgruppe um den Biochemiker Prof. Dr. Georg Groth von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) entschlüsselt und die Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht.

Für Wachstums-, Entwicklungs-, Reifungs- und Alterungsprozesse von Pflanzen ist das Hormon Ethylen entscheidend, es steuert diese Prozesse. Ethylen wird unter anderem angewendet, u...
Forscher der Universität Bonn haben zusammen mit Kollegen aus Shanghai, Brüssel, Kanada und den USA den Bindemechanismus eines wichtigen Schmerzrezeptors aufgeklärt. Die Ergebnisse erleichtern die Entwicklung neuer Wirkstoffe. Die heute gegen starke Schmerzen eingesetzten Opioide können abhängig machen und haben zum Teil lebensbedrohliche Nebenwirkungen. Die Ergebnisse erscheinen im renommierten Fachjournal „Science Advances“. ACHTUNG SPERRFRIST: Nicht vor Mittwoch, 27. November, 20 Uhr (MEZ) veröffentlichen!

Opioide zählen zu den wirksamsten heute verfügbaren Schmerzmitteln. Dazu gehören beispielsweise Morphium oder auch Oxycodon, das früher in den USA oft sehr leichtfe...
Eine internationale Forschergruppe um den Greifswalder Rheumatologen PD. Dr. Lukas Bossaller hat einen neuartigen Entzündungsmechanismus entdeckt, der für Patienten mit Rheumatoider Arthritis (entzündliches Gelenkrheuma) in Zukunft neue Therapiemöglichkeiten bieten könnte. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass es in den zur Infektionsabwehr dienenden weißen Blutkörperchen (Fresszellen) bei einer entzündlichen Form des Zelltodes zu einer Aktivierung von Enzymen, den sogenannten Peptidylarginin-Deiminasen, kommt.

Diese Form des entzündlichen Zelltodes wurde zuvor bereits bei Rauchern in Lungenproben nachgewiesen und könnte eine Erklärung dafür sein, warum sich eine Rheumat...
ETH-​Forscher stellten mithilfe eines 3D-​Druckverfahrens komplexe und hochporöse Glasobjekte her. Die Grundlage dafür ist ein spezielles Harz, das sich mit UV-​Licht härten lässt.

Glasobjekte mit einem 3D-​Druckverfahren herzustellen, ist nicht einfach. Erst wenige Forschungsgruppen weltweit haben versucht, Glas mithilfe additiver Verfahren zu produzieren. Einige davon schufen Objekte, indem sie geschmolzenes Glas ausdruckten. Das hat den Nachteil, dass dafür sehr hohe Temperaturen und hitzebeständige Apparaturen nötig sind. Andere verwendeten pulverförmige Keramikpartikel, die sich bei Raumtemperatur drucken und später zu Glas sintern lassen. Allerdings war die Komp...
Neue Ansätze zur Präzisionsmedizin in der Krebstherapie sind der Forschungsschwerpunkt von Prof. Dr. Nikolas von Bubnoff, seit Jahresbeginn Professor für Medizinische Onkologie an der Universität zu Lübeck und Direktor der neu gegründeten Klinik für Hämatologie und Onkologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck. Das aktuelle Projekt im Rahmen des Nationalen Biomarker-Programms gilt dabei einer verbesserten Vorhersage des Rezidivrisikos bei bösartigen Bindegewebstumoren des Magen-Darm-Traktes (gastrointestinale Stromatumoren).

Dem Projekt liegt die Hypothese zugrunde, dass die Messung tumorspezifischer Mutationen in der zirkulierenden Tumor-DNA (ctDNA)...
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